Irina Borissova

Irina Borissova

Irina Borissova wurde 1985 in Bulgarien in eine Musiker-Familie geboren. Bereits in sehr jungen Jahren zeigte sie ein außerordentliches Talent und gab ihr erstes Solokonzert im Alter von neun Jahren. Kurz darauf wurde sie von verschiedenen Orchestern eingeladen; als Solistin spielte sie mit 13 Jahren Lalo’s „Symphonie Espagnole“, im folgenden Jahr Paganinis „Violinkonzert D-Dur“. Seitdem agierte sie als Solistin mit Orchestern in Deutschland, Österreich, Großbritannien, sowie ihrem Heimatland, und war in Radioproduktionen in Bulgarien, Deutschland, Australien und Italien zu hören. Sie wurde mit dem ersten Preis des internationalen Wettbewerbs „Mozart for Young Musicians“ in Schweden ausgezeichnet, und ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe u.a. wie „Koczian International Competition“ in Tschechien, „Svetoslav Obretenov National Competition Bulgarien“ und „Dorin Petrov National Competition Bulgarien“. Als Kammermusikerin konzertierte Irina Borissova mit renommierten internationalen Künstlern wie Roger Chase, Emil Rovner, Pavel Kolesnikov, Lucia Hall, Manuel Fischer-Dieskau, Connie Shih, sowie auf dem Festival MainzMusik, dem Casalmaggiore International Festival, dem Norfolk Concerts UK und anderen. Zudem fungierte sie als Solistin und Leiterin des Kammermusikensembles Mainzer Virtuosi unter Dirigenten wie Philliip Mann, Achim Fiedler und Tanya Prochazka. Ein besonderes Interesse hat Irina Borissova an der Interpretation moderner Musik. Dies führte zu Einladungen Weltpremieren einiger Werke im Jahr 2002 zu spielen, als Solistin des Plovdiv Philharmonic Orchestras. Arvo Pärt lud sie 2007 ein, als Solistin in seinem „Tabula Rasa“ in Deutschland zu spielen. Ebenso nahm sie einige zeitgenössische Werke auf, darunter die Weltpremiere Peter Seabournes Violin Concerto „This is as song for you alone“ und Malcolm Arnolds „Concerto for Two Violins“. Die Aufnahmen wurden von dem Label Sheva Collection herausgebracht und fanden Auszeichnung durch lobende Kritiken des Gramophone Magazines und der Neue Musikzeitung. Auf einer zweiten CD erschien Irina Borissova als Solistin und Konzertmeisterin der Mainzer Virtuosi mit den „Vier Jahreszeiten“ Von Vivaldi und Piazzolla, welche eine exzellente Rezension in Das Orchester erhielt. Im Jahr 2014 spielte sie die Weltpremiere von Hans Kunstovny’s „Krivo“ – für Kammerorchester und solo Geige; ein Stück das Irina Borissova und den Mainzer Virtuosi gewidmet ist. Irina Borissova hat ein passioniertes Interesse an der barocken Aufführungspraxis, inspiriert durch ihre Arbeit mit Elizabeth Wallfisch, Prof. Felix Koch und Michael Hofstetter. Sie spielte als Mitglied des Neumeyer Consort in Deutschland. Die Violinistin studierte von 1999 – 2004 an der National School of Music “Lubomir Pipkov” bei Prof. Josiph Radionov und danach an der Hochschule für Musik Mainz. Die letzterschienende CD von Irina Borissova im Jahr 2019 mit Werke von F. Poulenc, P. Vladigerov, P. Seabourne bekommt die Auszeicnung „Blue Ribbon Best Performance of the Year 2019″. GRAMOPHONE MAGAZINE (UK) “The composer must feel gratified at a performance of such character and conviction” (Richard Bratby) THE ART MUSIC LOUNGE “Borissova plays Vladigerov, Poulenc and Seabourne. This is not an artist who coasts through anything: for her, every note and phrase is imbued with passion“…..(Lynn René Bayley) BBC Music Magazine (UK) “ …a wonderful lightness of touch that never compromises intensity…“ Irina Borissova arbeitet seit 2013 als Dozentin an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Sie spielt auf einer Alessandro Mezzadri Violine c. 1720, die ihr von Guarneri Hall NFP und Darnton & Hersh Fine Violins, Chicago zur Verfügung gestellt wird. Ihre Inspiration für die Unterrichtspraxis in Suzuki System bekommt Irina Borissova von Prof. Annette Seyfried während ihres Studiums an der Johannes-Gutenberg-Universität-Mainz.